Im Oktober 1991 wurde der Verband "NEKAZALTURISMOA-LANDATURISMOA" ins Leben gerufen, dem die ländlichen Fremdenverkehrseinrichtungen und die Bauernhäuser des Baskenlandes angehören.

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Zielsetzungen

Der Verband verfolgt folgende Ziele:

  • Förderung der Produktentwicklung (Unterbringung und Dienstleistungen) unter der Bezeichnung NEKAZALTURISMOA - LANDATURISMOA.
  • Normdefinition und Einstufung der derzeit vorhandenen Produkte unter der obigen Bezeichnung sowie Durchführung von Marktstudien ggf. zur Verbesserung der bereits vorhandenen Einrichtungen und/oder Einführung neuer bedarfsgerechter und kundenspezifischer Produkte.
  • Kontrolle der von diesen Einrichtungen und ihren Eigentümern angebotenen Qualität der Ausstattung und der Dienstleistungen durch Mitarbeit bei der Erstellung der erforderlichen Vorschriften und die Verpflichtung aller Verbandsangehörigen zur sttrikten Einhaltung.
  • Förderung von Organisation und Kooperation der Verbandsangehörigen untereinander sowie deren Schulung und berufliche Qualifzierzung.
  • Durchführung von Aktivitäten im Bereich technisch-finanzielles Management der einzelnen Produkte, um damit ein Höchstmaß an Effizienz bei der Ausübung der Tätigkeit zu erzielen.
  • Sicherung von Verkaufsförderung und Werbung sowie von Vermarktung und Vertrieb der Produkte durch die Schaffung einer eigenen Agentur, eines computergestützten Buchungsservice, von Verträge mit öffentlichen und/oder privaten Einrichtungen usw.
  • Abschluss von Verträgen und Abmachungen mit öffentlichen und/oder privaten Gesprächspartnern, um die gesetzten Ziele zu erreichen.
  • Sowie die Durchführung von Maßnahmen im Rahmen der geltenden Vorschriften, soweit sie zur Wahrnehmung der Interessen der Verbandsmitglieder für notwendig erachtet werden.

Organisatorischer Aufbau

Der organisatorische Aufbau des Verbandes Nekazalturismoa-Landaturismoa umfasst drei territoriale Aktionsebenen, um die erforderliche Koordinierung umzusetzen:

  • Auf der autonomen Ebene liegt die Führung in der Hand des Vorstandes, der global Entwicklungspläne für den Fremdenverkehr erarbeitet, die vom gesamten Sektor, bestehend aus vier Personen jeder Provinz, zu definieren sind.
  • Auf provinzieller Ebene wird die Provinzialversammlung einberufen, in der die in den Vorstandssitzungen entwickelten Pläne bekannt gegeben werden und der Bedarf ermittelt wird. Die Provinzialversammlung hat rein informativen Charakter und unterbreitet Vorschläge zu den einzelnen Themenkreisen.
  • Auf kommunaler Ebene ist es der Kommunalkoordinator, der jedes Verbandsmitglied seiner Kommune unterrichtet.

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An jedem Jahresende findet eine Hauptversammlung aller Mitglieder statt; das ist das "Oberste Organ". Das Personal wird über die Arbeitsausschüsse verwaltet: Organisation und Management, Vermarktung, Qualität, Schulung usw.

Geschichtliches

Bis 1999 wurde das Projekt Ferien auf dem Lande im Zusammenarbeit mit den Angestellten der Agentur in Garai und dem Verband Nekazalturismoa-Landaturismoa koordiniert.

In den letzten Jahren gab es nur die Modalität "Ferien auf dem Lande" in der Autonomen Gemeinschaft des Baskenlandes. Am 19. Februar 1998 wurde jedoch die Einrichtung "Arboliz" in Ibarrangelua (Bizkaia) als erster Bauenhof im Baskenland eröffnet.

Von da ab wurden sowohl die Einrichtung "Ferien auf dem Lande" als auch die Bauernhäuser in der Autonomen Gemeinschaft des Baskenlandes in den Verband Nekazalturismoa-Landaturismoa integriert.

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Der Verband Nekazalturismoa-Landaturismoa ist, wie gesagt, für die Regierung der Ansprechpartner des Sektors. Es existiert eine Kooperationsvereinbarung, die seit 1999 Verbesserungen gebracht hat, denn das Busget wird jetzt vom Verband direkt verwaltet, d.h. der Verband ist seitdem bis heute eigenständig.

Das hervorstechendste Merkmal des Verbandes ist der entschiedene Einsatz der Vorstandsmitglieder mit zahlreichen monatlichen Sitzungen sowie Teilnahme an Ausschüssen und unterschiedlichen Vermarktungs- und Schulungsforen. Jedoch trotz der Bereitschaft und Motivation war die Arbeit des Vorstandes eher begrenzt und litt unter einer schwerfälligen Organisation. Um Änderungen und Maßnahmen auf den Weg zu bringen, hing er von konkreten Arbeiten einiger seiner Mitglieder und von der Einsatzbereitschaft seines Vorsitzenden ab. Die Folge war die Einstellung von Personal.

Provisorisch waren wir 5 Jahre lang in den Labors der Landwirtschaftsschule in Fraisoro (Zizurkil) untergebracht, bis wir dann endgültig am 25. Juli 1999 unser derzeitiges neues Büro im Kursaal-Palast in Donostia-San Sebastián bezogen haben.